Sönke Cordts's Datenbankkonzepte in der Praxis : nach dem Standard SQL-99 PDF

By Sönke Cordts

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Um die Kardinalität von Objekttypen zueinander festzulegen, geht man am besten zunächst von einem Objekt aus und überlegt, ob es zu einem oder mehreren Objekten des anderen Objekttyps eine Beziehung hat. Diesen Vorgang kehrt man danach entsprechend um und überlegt dieses aus der Sicht des anderen Objekttyps. In unserem Beispiel hat jeder Mitarbeiter genau einen Ehepartner oder keinen bzw. umgekehrt ist jeder Ehepartner mit genau einem Mitarbeiter verheiratet (Kardinalität 1:1). 7: 1:1-Beziehung zwischen »Mitarbeiter« und »Ehepartner« Vier Mitarbeiter sind verheiratet, die anderen Mitarbeiter nicht, entsprechend ist die Beziehung von Seiten des Mitarbeiters optional, von Seiten des Ehepartners jedoch nicht.

Die wohl bekannteste Beziehung ist die zwischen Mann und Frau. Da Beziehungen gegenseitiger Natur sind, ist die Beziehungsrichtung bei der Betrachtung von Bedeutung. Aus der Sicht des Mitarbeiters besteht die Beziehung »Mitarbeiter gehört zu Abteilung« , aus der Sicht der Abteilung lautet die Beziehung dagegen »Abteilung besteht aus Mitarbeitern« . B. folgende Beziehungen: Beziehungsrichtung 1 Beziehungsrichtung 2 Mitarbeiter gehört zu Abteilung Abteilung besteht aus Mitarbeitern Mitarbeiter ist verheiratet mit Ehepartner Ehepartner ist verheiratet mit Mitarbeiter Mitarbeiter hat Vorgesetzten Vorgesetzter hat Mitarbeiter Kunde bestellt Artikel Artikel wird von Kunde bestellt Werbeartikel ist für Veranstaltung Veranstaltung bietet Werbeartikel Veranstaltung besteht aus Vorstellungen Vorstellung gehört zu Veranstaltung Vorstellung hat Sitzplätze Sitzplatz gehört zeitlich zu Vorstellung Spielstätte führt Vorstellungen auf Vorstellung findet in Spielstätte statt Artikel ist ein Werbeartikel oder ein Sitzplatz Die letzte Beziehung stellt keine typische Beziehung dar, sondern besteht, wie bereits oben erwähnt, aus einem Supertyp und zwei Subtypen.

Eine Klasse ist also eine »Schablone« für ein Objekt, genau wie ein Entitytyp. Im Gegensatz zum Entitytypen definiert eine Klasse jedoch nicht nur die Attribute eines Objektes, sondern auch das Verhalten des Objektes in Form von Methoden. Klassen werden deshalb in der UML durch ein Rechteck repräsentiert, das dreigeteilt ist. Im oberen Bereich steht der Name der Klasse, im mittleren Teil die Attribute und im unteren Bereich die Methoden der Klasse. Eine Klasse hat private Attribute und Methoden, auf die nur die Klasse selbst zugreifen darf und öffentliche Attribute, auf die auch andere Klassen zugreifen können.

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